Historische Märsche des k.u.k. Infanterieregiments
"Erzherzog Rainer" Nr. 59 (Folge 1)

 

Die erste Folge unserer Tonträgerreihe mit historischen Märschen der ehemaligen Regimentsmusik wurde im März 2004 bei Koch-Universal aufgenommen.

Mit Ausnahme der drei Märsche „Rainermarsch“, „Gieslingen-Marsch“ und „Auf Retablierung“ wurden sämtliche Werke von Musikern der Rainermusik neu arrangiert. Dabei wurde besonderer Wert darauf gelegt, das typische Klangbild der k.u.k. Regimentskapellen möglichst authentisch nachzubilden.

 

Die Arrangements orientieren sich bewusst an der historischen Aufführungspraxis und sollen den charakteristischen Stil der Militärkapellen der österreichisch-ungarischen Monarchie klanglich erlebbar machen.

Historische Märsche des k.u.k. Infanterieregiments
"Erzherzog Rainer" Nr. 59 (Folge 2)

 

Die zweite Folge unserer CD-Reihe mit historischen Märschen entstand im März 2006 in den MCP Tonstudios.

 

Wie bereits bei der ersten Folge basiert auch diesmal die Stückauswahl auf dem Standardwerk „Österreich-Ungarns militärische Macht in ihren Märschen (1682–1918)“ von Fritz Rathner.

 

Bis auf den „Oberst-Fischer-Marsch“ wurden alle Werke erneut von Musikern der Rainermusik arrangiert. Dabei stand – wie schon zuvor – im Mittelpunkt, den charakteristischen Stil der historischen Militärkapellen möglichst authentisch hörbar zu machen.

Beide CDs sind bereits ausverkauft!


Der Große K.u.k. Zapfenstreich

 

Beim Galakonzert zum 10-jährigen Bestandsjubiläum am 17. Mai 2009 durften wir auch unsere damals neueste CD vorstellen.

Neben einigen der schönsten Traditionsmärsche der Militärmusik steht dabei vor allem der „Große k.u.k. Zapfenstreich“ im Mittelpunkt. Das Werk stammt von Militärkapellmeister und Kapellmeister der Original Tiroler Kaiserjägermusik, ObstLt Prof. Hannes Apfolterer.

 

Der Zapfenstreich ist eine besonders feierliche militärische Zeremonie zum Abschluss eines Tages. Ursprünglich diente er als Signal in den Garnisonen, dass die Schänken schließen und die Soldaten in ihre Quartiere zurückkehren sollten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine eindrucksvolle musikalische Tradition mit Signalen, Chorälen und Märschen – bis heute ein Höhepunkt bei militärischen Festakten.

Gold und Silber

Beim Galakonzert am 19. Mai 2012 haben wir unsere vierte CD mit dem Titel „Gold und Silber“ präsentiert.
Mit inzwischen vier veröffentlichten Tonträgern zählt die Rainermusik sicherlich zu den produktivsten Orchestern dieser Art im Bundesland.

Im Mittelpunkt der CD steht der berühmte Walzer „Gold und Silber“ von Franz Lehár. Für diese Produktion wurde das Werk von Kapellmeister Egger neu arrangiert – und zwar bewusst in der Originaltonart des Komponisten, um den ursprünglichen Klangcharakter möglichst authentisch wiederzugeben.

Franz Lehár (1870–1948) war einer der bedeutendsten Operettenkomponisten der österreichisch-ungarischen Monarchie. International bekannt wurde er vor allem mit Werken wie Die lustige Witwe. Lehár begann seine Laufbahn selbst als Militärkapellmeister, bevor er sich ganz der Operette und der Unterhaltungsmusik widmete. Viele seiner Werke – darunter auch der Walzer „Gold und Silber“ – gehören bis heute zu den Klassikern der Wiener Musiktradition.

Vergessene Schätze der Marschmusik - Märsche aus dem 1. Weltkrieg

 

Mit dieser Aufnahme erscheint bereits die fünfte CD-Produktion der Rainermusik. Im Mittelpunkt stehen k.u.k.-Märsche, die während oder rund um den Ersten Weltkrieg entstanden sind.

Viele dieser Werke sind im Laufe der Jahrzehnte beinahe in Vergessenheit geraten. Für diese Produktion wurden sie wieder aus historischen Beständen und Archiven hervorgeholt und von drei Arrangeuren der Rainermusik neu bearbeitet.

Die Auswahl erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Ebenso soll diese CD keinesfalls als Romantisierung des Krieges verstanden werden. Vielmehr geht es darum, einen Teil unserer mitteleuropäischen Musikgeschichte wieder hörbar zu machen und diese selten gespielten Märsche einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.

Anno Dazumal - eine musikalische Reise durch das alte Österreich-Ungarn

 

Mit diesem malerischen Titel erschien 2023 die inzwischen sechste CD-Produktion der Rainermusik, die zu einer nostalgischen musikalischen Reise in die Zeit der österreichisch-ungarischen Monarchie einlädt.

Im Mittelpunkt steht die Unterhaltungsmusik der k.u.k. Zeit – jene Musik, die im 19. und frühen 20. Jahrhundert in Konzertsälen, Kurorten, Kaffeehäusern und bei Festen im ganzen Habsburgerreich zu hören war. Sie verbindet Elemente der Tanz-, Konzert- und Militärmusik und zeigt die musikalische Vielfalt dieser Epoche. Einen besonderen Platz nimmt dabei auch der Rainermarsch ein, der als Hausmarsch der Rainermusik eine wichtige Rolle im Repertoire des Orchesters spielt.

Viele der Werke wurden für diese Produktion neu arrangiert, wobei bewusst auf den typischen Klang historischer Blas- und Salonorchester geachtet wurde.

 

Die Musik des Rainer Regiments 1682 - 1918

Der Musiker und Tubist der Rainermusik Ernst Ramböck zeichnet in seinem 2007 erschienenen Buch die Geschichte der Musik des Rainer-Regiments von 1682 bis 1918 nach. Ausgehend von den frühen Trommlern und Pfeifern beschreibt er die Entwicklung der Blasmusik bis zu professionellen Militärmusikern und Kapellmeistern und geht dabei auch auf Ausbildung und soziales Umfeld der Musiker ein.

Anhand der Rainermusik zeigt Ramböck, wie sich die Militärmusik im Laufe der Zeit von einem reinen Signal- und Nachrichtenmittel zu einer eigenständigen Form der Unterhaltungs- und Repräsentationsmusik entwickelte. Damit wird deutlich, dass die heutige Beliebtheit von Militärmusikformationen und Blasorchestern ihre historischen Wurzeln in dieser Entwicklung zwischen 1682 und 1918 hat.

Die Publikation bietet Musikerinnen und Musikern sowie musikgeschichtlich Interessierten eine fundierte und kompakte Wissensquelle.